Gegen­öf­fent­lich­keit und Akti­vis­mus im RuNet

Was taugt das Inter­net als Platt­form für die rus­si­sche Oppo­si­tion? Eine Online-Dis­kus­sion mit Exper­ten­in­nen und Akti­vis­ten

In Russ­land werden die Hand­lungs­spiel­räume für Zivil­ge­sell­schaft und unab­hän­gige Medien immer enger. Gleich­zei­tig wird das Inter­net als Infor­ma­ti­ons­quelle immer wich­ti­ger. Für die jüngere Genera­tion sind soziale Netz­werke mitt­ler­weile das wich­tigste Medium.

In den ver­gan­ge­nen Jahren sind im rus­sisch­spra­chi­gen Inter­net (RuNet) zahl­rei­che alter­na­tive Medi­en­pro­jekte ent­stan­den. Popu­läre Blogger, die sich für die Anlie­gen der demo­kra­ti­schen Zivil­ge­sell­schaft ein­set­zen, haben mitt­ler­weile eine Reich­weite, die denen staat­lich kon­trol­lier­ter Ange­bote nahe kommt.

Kann die demo­kra­ti­sche Gegen­öf­fent­lich­keit ihre Frei­heit im RuNet unter den der­zei­ti­gen Bedin­gun­gen behaup­ten? Wie hoch ist ihr Poten­tial, brei­tere Schich­ten der Gesell­schaft zu errei­chen? Kann Online-Akti­­vis­­mus ins „Analoge“ über­ge­hen und poli­tisch wirksam werden?

Es dis­ku­tie­ren:

Ralf Fücks, Zentrum Libe­rale Moderne, Berlin (Eröff­nung)

Pjotr Wer­si­low, Her­aus­ge­ber des Online­diens­tes „Media­Zona“, Moskau

Mandy Ganske-Zapf, freie Jour­na­lis­tin, Mag­de­burg

Denis Wolkow, Lewada-Zentrum, Moskau

Sergei Luka­schew­ski, Sach­a­row-Zentrum, Moskau

Mode­ra­tion: Maria San­­ni­­kova-Franck, Zentrum Libe­rale Moderne, Berlin


Die Ver­an­stal­tung fand im Rahmen des Pro­jekts „Deutsch-Rus­­­­si­­­sche-Gesprä­che zur digita­len Zivilge­sell­schaft“ statt.